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01.01.15 - 30.09.2018 - BMWi-Förderprogramm ENERGIE, Projekt: "NetzHarmonie - Optimierte Effizienz und Netzverträglichkeit bei der Integration von Erzeugungsanlagen aus Oberschwingungssicht"

Arbeiten an einem Prototyp des Messcontainers zur Ermittlung der frequenzabhängigen Netzimpedanz auf der Mittelspannungsebene. Foto: HSU

Projektvolumen:  ca. 5 Mio 

Projektlaufzeit: 01.01.2015 - 30.09.2018

Projektpartner:
:: FGW e.V. - Fördergesellschaft Windenergie und andere Dezentrale 
    Energien, Berlin (Koordinator)
:: WindGuard Certification GmbH, Varel
:: SMA Solar Technology AG, Niestetal
:: Moeller Operating Engineering GmbH, Itzehoe
:: UL International GmbH, Wilhelmshaven
:: Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
   -  Fakultät für Elektrotechnik, Hamburg
:: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE),
    Freiburg im Breisgau
:: Forschungsgemeinschaft für Elektrische Anlagen und Strom-
   wirtschaft - Standort Aachen
:: Technische Universität Dresden - Institut für Elektrische Energieversorgung  und Hochspannungstechnik, Dresden
:: Technische Universität Chemnitz - Professur für Energie- und  Hochspannungstechnik, Chemnitz

Projektinhalt:
Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien steigt der Anteil an Leistungselektronik im Netz. In Photovoltaikanlagen wandeln Wechselrichter einen Gleichstrom in Wechselstrom um. Windkraftanlagen nutzen Frequenzumrichter, um die Drehfrequenz einer drehzahlvariablen Windturbine an die Netzfrequenz anzupassen. Bei einem  Netzanschluss über Leistungselektronik speisen die Umrichter auch Oberschwingungen ins Netz. Das kann die Sinusform der Spannung beeinflussen und so zu einer geringeren Qualität führen. Das Regelwerk legt Obergrenzen für die Aufnahmekapazität der Netze für Oberschwingungsströme fest. Damit Netze optimal genutzt werden können, benötigen Betreiber neue Methoden zur Bewertung.
Bei einem Vergleich von Theorie und Praxis gibt es derzeit einen teilweise erheblichen Unterschied von errechneten und gemessenen Werten.
Daher haben die Forscher im Verbundprojekt NetzHarmonie das Ziel, neue Bewertungsverfahren für Oberschwingungen im Netz zu erforschen

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