Rückblick: Hardware-in-the-Loop Workshop am 15. März 2021

Am 15. März 2021 organisierten das Karlsruher Institut für Technologie, OPAL-RT und ECPE einen digitalen Workshop zum Thema "Hardware-in-the-Loop (HIL) - Testing of Power Electronics: Concepts, Updates and Trends". Experten aus Industrie und Wissenschaft präsentierten ihre Anwendung und Erfahrungen zu HIL-Themen vor einem großen internationalen Auditorium mit mehr als 90 Teilnehmern aus drei verschiedenen Kontinenten.

In-the-Loop-Themen decken einen weiten Bereich ab und werden daher häufig als X-in-the-Loop bezeichnet, wobei "X" für Software, Controller, Hardware oder Power-Hardware stehen kann.
Es wurden mehrere Beispiele präsentiert, wie HIL im Entwicklungsprozess von Komponenten für Antriebe, Kraftwerke, Bordstromversorgungssysteme großer Schiffe sowie Mikronetze und das Hauptnetz verwendet wird.
HIL beschleunigt nicht nur die Entwicklungszeit (z. B. durch paralleles Testen von Software und Hardware), sondern bietet auch neue Funktionen wie z.B. virtuelles Testen von Prototypen in der Anwendung eines Kunden. Ein Redner betonte: "HIL ermöglicht Technologie für die Digitalisierung". HIL kann jedoch auch als Service on Demand verwendet werden, wie z.B. für eine 100%-Prüfung von Komponenten für medizinische Anwendungen.
Der Abschnitt "Leistungselektronik" zeigte, dass selbst das Verhalten von schnell schaltenden WBG-Leistungsgeräten (Wide Band-Gap) erfolgreich modelliert werden kann, was die Entwicklung neuer oder optimierter Wandlertopologien unterstützt. Außerdem können durch den Schaltvorgang verursachte virtuelle Leistungsverluste berechnet werden. Dies erfordert Rechenzeitschritte, die viel kürzer als die Schaltperiode sind. Realisierbare Zeitschritte von 100 ns wurden berichtet.
 

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