Pfeffenhausen wird Nationales Wasserstoffzentrum des Bundes

MÜNCHEN Pfeffenhausen im Landkreis Landshut wird einer von vier Standorten für das Nationale Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff. Diese Entscheidung hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) heute bekannt gegeben.

Aiwanger: "Pfeffenhausen wird Nationales Wasserstoffzentrum - Bayern ist bundesweiter Taktgeber für die H2-Wirtschaft"

Dazu Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Die Wahl Pfeffenhausens ist absolut richtig und gerechtfertigt. Unsere intensive Vorarbeit war erfolgreich. Der Zuschlag zeigt, dass Bayern der bundesweite Taktgeber in der Wasserstoffwirtschaft ist. Das künftige Wasserstoff-Technologie- und Anwenderzentrum (WTAZ) im Herzen der Wasserstoffregion HyBayern ist sowohl für den Freistaat als auch für die beteiligten Landkreise Landshut, Ebersberg und München ein großer Gewinn. Die Region bekommt durch diese Ansiedlung eine nachhaltige Entwicklungsperspektive. Ich bin überzeugt: Mit dem Knowhow aus Pfeffenhausen beschleunigen wir die Transformation hin zu emissionsfreien Antriebstechnologien in Deutschland. Das sichert Arbeitsplätze und hilft, die Klimaziele durch Technik statt durch Verbote zu erreichen."

Neben Pfeffenhausen werden auch Chemnitz (Sachsen), Duisburg (Nordrhein-Westfalen) und ein weiterer Standort in Norddeutschland Teil des Nationalen Wasserstoffzentrums. Bayern war eines der ersten deutschen Bundesländer, welches unter Minister Aiwanger bereits im Mai 2020 eine eigene Wasserstoffstrategie aufgestellt hat. Im Oktober 2020 ist das Förderprogramm zur Wasserstoff-Tankstelleninfrastruktur gestartet. Im Rahmen des im September 2019 gegründeten Wasserstoffbündnis sind bereits über 200 Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen vernetzt. Diese Vorarbeit war neben der guten Vorarbeit aus der Region mit entscheidend für den Erfolg bei der Bewerbung um das nationale Wasserstoffzentrum. Wirtschaftsminister Aiwanger sieht im grünen Wasserstoff die einzige Möglichkeit, in den nächsten Jahrzehnten die fossilen Energieträger Öl, Erdgas und Kohle durch erneuerbare Energien zu ersetzen ohne die Wirtschaft in Deutschland zu zerstören.
 

Pressemitteilung     Webseite: STMWI BAYERN

Cluster Leistungselektronik im ECPE e.V.
Landgrabenstraße 94
D-90443 Nürnberg, Deutschland
Telefon: +49 (0)911 81 02 88-0

Informationen zu Veranstaltungen

© 2019 Cluster Leistungselektronik im ECPE e.V.